Willkommen bei der LG Wettenberg!

Seit 1999 gibt es die Leichtathletikgemeinschaft Wettenberg, die bis 2010 aus den Leichtathletikabteilungen des TSV Krofdorf-Gleiberg und des TSV Launsbach bestand. Seit Januar 2011 ist auch die SG Wißmar der LG beigetreten.
Wettenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Gießen, ungefähr 75km nördlich von Frankfurt am Main.

Der Verein betreut alle Altersklassen, egal ob Kinder, Jugendliche oder Senioren.

Sowohl für Sportabzeicheninteressenten, als auch für Athleten und Athletinnen der hessischen und deutschen Spitzenklasse, werden alle Disziplinen der Leichtathletik angeboten.

Unterstützt werden unsere gut ausgebildeten Trainer durch 2 fachkundige Physiotherapeuten.

Michelle Rutz gewinnt Gold bei den Süddeutschen Hallen-Meisterschaften

Eine Woche nach dem Hessentitel im Weitsprung gelingt Michelle Rutz am 7. Februar in Frankfurt-Kalbach der größte Erfolg ihrer Laufbahn. Im Dreisprung, ihrer Spezialdisziplin, konnte sie Marielena Schneider, die bei den Hessischen Meisterschaften der U20 und der U18 beidesmal vor ihr lag, deutlich hinter sich lassen und wurde überlegen süddeutsche Hallenmeisterin mit persönlichen Bestleistung von 11,50 Metern. Mariela Schneider von Frankfurt Athletics erzielte 11,14 Meter. Die Entscheidung dem Dreisprung vor dem Stabhochsprung den Vorrang zu geben hat sich ausgezahlt. Einen Grund zur Freude hatte auch das Quartett mit Julia Berghoff, Isabella Landmann, Carlotta Krämer und Michelle Rutz. In einem starken Feld aus 19 süddeutschen Staffeln belegten sie den beachtlichen 11. Platz mit 1:51,17 Minuten. Sieger wurde TSV Schott Mainz mit 1:45,10 Minuten.

1 Titel, 2 Silbermedaillen bei Hessischen Hallen-Meisterschaften

Bei den Wettkämpfen am 24.Januar in Frankfurt-Kalbach verbesserte Liam Pyrlik seine persönliche Bestleistung im 3000m-Lauf um 12 Sekunden. Mit 9:29,39 Minuten wurde er in der Klasse der M15 hessischer Vizemeister, nur Felix Veith vom Hünfelder SV war knapp vor ihm. Um im Dreisprung Wettkampferfahrung zu sammeln meldete Michelle Rutz , obwohl erst der U18 angehörig, bei den U20. Überraschend errang sie im Dreisprung-Finale die Silbermedaille mit persönlicher Bestweite von 11,32 Metern, nur 9 Zentimeter hinter der Siegerin Marielena Schneider Frankfurt Athletics.

Eine Woche später, am 31.Januar kam es zu dem gleichen Duell in der weiblichen Jugend U18. Auch hier wurde sie Zweite mit der gleichen Weite, nur 11cm Zentimeter hinter der Siegerin Marielena Schneider. Julia Berghoff erreichte mit 5,09 Metern im Weitsprung den Endkampf und konnte sich über Platz 5 freuen. Im Kugelstoßen der U18 war auch Carlotta Krämer im Endkampf. Sie wurde mit persönlicher Bestweite von 10,83 Metern Achte. Seinen ersten Kugelstoß-Wettkampf in der Männerklasse bestritt Louis Fiedler. Er stieß die Kugel 10,19 Meter weit und wurde Sechster. Der ganz große Satz aber gelang Michelle Rutz im Weitsprung der U18, sie verbesserte ihre Bestleistung um 30 Zentimeter auf 5,62 Meter und wurde mit 26 cm Vorsprung Erste vor Ella Schubert vom TV Windecken.

Anton Fabeck konnte seinem Zweiten 800m-Lauf überhaupt wertvolle Wettkampferfahrung sammeln. Mit 2:16,70 wurde er bei den U18 Elfter.

Sturm auf die Burg

Rote Backen gab es am 19. September als die Trainingsgruppe um Beke Lischka den vom TSV Krofdorf-Gleiberg iniziierten Lauf auf die Burg Gleiberg in Angriff nahmen.

16 Athletinnen und Athleten der LG Wettenberg zwischen 14 und 59 Jahren legten den rund 1500m langen Aufstieg zurück. 145 Höhenmeter und 219 Stufen waren zu überwinden. Die Steigungen bis zu 20% machten den TeilnehmerInnen, nach eigener Aussage, zwar schwer zu schaffen, aber der Spaß an der Herausforderung überwog. Die schnellste Zeit lief Anton Fabeck mit 9:45 min. Die verbrauchten Kalorien und die Flüssigkeitsverluste wurden anschließend bei einem zünftigen Grillfest im Garten von Beke ausgeglichen.

Ben Fiedler Hessischer Meister im Kugelstoßen

Handball ist seine Primärsportart. Hier spielt der 15-Jährige hochklassig und ist auch in der Landesauswahl vertreten. Trotz der terminlichen Enge ließ er sich der 1,96m große Modellathlet nicht nehmen im Wintertraining einmal pro Woche Kugelstoßen zu trainieren. Das Training des 1,96m großen Modellathleten schlug so gut an, dass sein Trainer eine Weite von 14m prognostizierte. Bei den Hessischen Schüler-Meisterschaften am 14. Juni in Gelnhausen reiste er mit einer Bestweite von 12,56 m an. In seinem letzten Versuch schockte er die Konkurrenz und übertraf tatsächlich als einziger mit 14,01 m die 14m-Marke. Zweiter wurde Jakob Pauly mit 13,76m von der Eintracht Frankfurt.

Liam Pyrlik hessischer Meister

Am 29.März fanden in Wiesbaden die Hessischen Meisterschaften der U16 in Wiesbaden statt. In einem beherzten 3000m-Rennen ließ Liam nichts anbrennen und siegte in 10:03,02 mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor Matti Haas vom TV Waldstrasse Wiesbaden.

Aufgrund der guten Leistung bei den Hallenmeisterschaften (2.Platz in der M14 über 300m) nimmt Liam seit März an den Kadermaßnahmen des Hessischen Leichtathletik-Verbandes teil. Auch wenn zweifelsfrei die elterlichen Gene das Lauftalent vererbt haben, legt die Heimtrainerin Lynn Rüspeler Wert auf die vielseitige und zunächst noch mehrkampforientierte Ausbildung. Geplant ist ein Start im Blockmehrkampf, wo auch Sprint, Ballwurf, Weitsprung und Hürdenlaufen verlangt werden.

HallenKreisMeisterschaften in Buseck

Bei der Hallen-Kreismeisterschaft der U12/ U14 und dem Sportfest der U10 und U16 in Großen Buseck am 30.3.25 waren 32 Kinder der LG Wettenberg gemeldet. Sie erkämpften sich 17 mal den 1. Platz. Herausragend waren Marlon Ruhs als Kreismeister der M13 mit 35m Hürden und im Hochsprung, sowie 2. bei 35 m Sprint und 3. im Kugelstoßen sowie Carla Schott W10 mit drei Kreismeistertiteln: 35 m Sprint, 35m Hürden und Hochsprung.
Beim Sportfest der U10 waren die ersten Plätze fest in der Hand der Jüngsten der LG Wettenberg.

Weihnachtsfeier im Jubiläumsjahr

25 Jahre LG Wettenberg

Seit Mitte der 80-ger Jahre gibt es in Krofdorf eine Läufergruppe um Dr. Jürgen Leib. 1994 startete Klaus Powilleit in Krofdorf eine Gruppe von „Mini-Leichtathleten“. 1999 schlossen sie sich mit den Leichtathleten des TSV Launsbach unter Alfred Nachbar zu einer Trainings- und Wettkampfgemeinschaft zusammen.

Die 3 haben die Leichtathletik in Wettenberg aber nicht erfunden. In den 60iger Jahren war Krofdorf eine Leichtathletik-Hochburg und Launsbach betrieb bis in den 70-iger Jahren in der GFL Lahn-Bieber erfolgreich Wettkampf-Leichtathletik.

Sie erweckten die Leichtathletik aus ihrem Dornröschenschlaf.

Die Krofdorfer Minis (der Begriff Kinderleichtathletik war noch nicht erfunden) trainierten auf dem Spielplatz neben der Eduard-David-Halle, wo eine 50m-Laufbahn und eine Weitsprunganlage war. Es muss 1996/97 gewesen sein, da trafen sich Klaus Powilleit und Alfred Nachbar und er erzählte von seinen Minis. Alfred Nachbar sagte er hätte in Launsbach auch eine Trainingsgruppe und er trainiere auf dem Launsbacher Sportplatz, der sei zwar staubig, aber es wäre viel Platz. Daraufhin trainierten sie gemeinsam und bald wurde aus der Trainingsgemeinschaft eine Startgemeinschaft. Alfreds Nachbars Schwerpunkt waren die Schülerinnen und Schüler und Klaus Powilleit kümmerte mich um Jugendliche und später Aktive. Bald kamen andere Trainer dazu.

Wismar schloss sich 2011 an. Im Lauf der Jahre wurden, zum Großteil in Eigenleistung, Sprung- und Wurfanlagen gebaut. Ein Schub an Trainingsqualität gab die Belegung der Anlagen mit Kunststoff und später auch der Rasenplatz.

Die Gründer hatten einen guten Start, hatten Glück; die Vereine unterstützten das Vorhaben von Anfang an; Jürgen Leib baute zu der Zeit seine Läufergruppe auf, von denen einige auch auf der Bahn starteten: das passte gut zusammen.

Auch die Gemeinde, damals noch unter Gerhard Schmitt, selbst einst ein guter Leichtathlet, unterstützte das Unternehmen. (u.a.Wurfplatz ) Auch die Kooperation mit der Wettenberg- Schule lief und läuft sehr gut. Die tragende Säule aber waren und sind die Trainerinnen und Trainer. Mit der Zeit wuchs ein kompetenter und sehr engagierter Trainerstamm heran ohne diesen dieser Verein nicht zu dem geworden wäre, der er heute ist. Darum beneiden sie viele Vereine.

Sehr erstaunlich ist, wieviel Talente dieser doch recht kleine Verein in die hessische und auch in die deutsche Spitze gebracht hat.  Zum Großteil alles Eigengewächse. Und das ohne Stadion, ohne Rundbahn.

Das Credo der Trainer  war immer vielseitig und mehrkampforientiert zu trainieren. Deshalb sind die zahlreichen hessischen Titel auf die Disziplinen Langsprint, Mittelstreckenlauf, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen, Stabhochspruch, Dreisprung, Blockmehrkampf, 7-Kampf und Zehnkampf verteilt.

Aus der kleinen LG wurde, wenn man nach der Bestenliste geht, einer der leistungsstärksten Vereine der Region Mittelhessens.

Nicht in der Bestenliste erscheinen die Akteure der Kinderleichtathletik. Auch hier ist die LG sehr gut aufgestellt, Im Kreis Gießen sind die Kids ungeschlagen.

Bei den ersten KiLa-Trainern, die in Hessen ausgebildet wurden, waren übrigens 2 Wettenberger.

Nicht unerwähnt bleiben sollen natürlich die Erfolge der Seniorinnen und Senioren um Werner Lotz, der auch die Sportabzeichen-Gruppe geformt hat, die so manchen nationalen wie internationalen Titel nach Wettenberg geholt haben.

Verena Goldfuß und Niklas Raffin an der Spitze

Von Andreas Läufer – 10.11.2024

Niklas Raffin siegt in Pohlheim (Bild: Archiv)

Beide Leichtathleten des TSV Krofdorf-Gleiberg siegen beim Auftakt der Pohlheimer Winterlaufserie auf der 10-Kilometer-Strecke.

Der Auftakt der 48. Pohlheimer Limes-Winterlaufserie war auf der Strecke des 10er von schnellen Zeiten geprägt. Bei den Männern setzte sich ein Quartett, bestehend aus Niklas Raffin (TSV Krofdorf-Gleiberg), Mathias Schneider (Team Triranhas), Henrik Apel (TSV Krofdorf-Gleiberg) und Philip Scharck (LT Biebertal) deutlich vom übrigen Feld ab. Diese vier Läufer machten die vordersten Plätze unter sich aus. Niklas Raffin setzte sich nach einem starken Rennen auf der profilierten Pohlheimer Strecke mit über 20 Sekunden Vorsprung durch und lief nach 34:33 Minuten ins Ziel. Henrick Apel musste lediglich seinen Teamkollegen Raffin und den zweitplatzierten Mathias Schneider an sich vorbei lassen und konnte den dritten Podestplatz mit einer Zeit von 35:11 Minuten besteigen und sich damit gleichzeitig den deutlichen Sieg in der M40 sichern.

Verena Goldfuß (W20) vom TSV Krofdorf-Gleiberg, die Ende Oktober beim 41. MAINOVA Frankfurt Marathon eine hervorragende Zeit von 3:00:27 Stunden ablieferte, konnte den Lauf in der Frauenwertung als Einzelkämpferin an der Spitze genießen. Mit einem deutlichen Abstand – schon fast von Beginn an – von über einer Minute erreichte sie in der schnellen Zeit von 39:48 Minuten das Ziel, blieb unter der 40-Minuten-Marke und verwies Pia Hackstein (40:58) und Cynthia Morawietz (41:19), beide LGV Marathon Gießen, auf die Plätze 2 und 3.

Doch damit nicht genug: Weitere Altersklassentriumphe konnten folgende Läufer/innen des TSV Krofdorf-Gleiberg feiern:

  • Florian Dufner, 38:14, 3. in der M30
  • Jörg Käß, 40:27, 2. in der M50
  • Jens Möbus, 41:19, 3. in der M50
  • Veronika Wesp, 42:39, 2. in der W35
  • Anke Konnertz, 48:12, 1. in der W55

Michael Bareth (M55) und Peter Wessendorf (M65) verfehlten trotz guter Leistung mit dem 4. Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse nur knapp einen Podestplatz.

Auch damit noch nicht genug: Annette Dufner (W60) brauchte in der 5-Kilometer Walking-Wertung keine Konkurrentin zu fürchten und holte für den TSV Krofdorf-Gleiberg in 35:23 Minuten den Sieg vor Eva-Maria Mombour-Neunzerling vom LC Diabü Eschenburg (36:32) und Ines Seifried vom Wiesecker Kanu Club (39:08).

Verena Goldfuß (rechts): Siegerin der Frauenwertung
Niklas Raffin (2.v.r.): Sieger der Männerwertung mit Teamkollege Henrik Apel (2.v.l.), Drittplatzierter
Annette Durfner, Siegerin der Frauenwertung auf der 5-Kilomerter Walking-Strecke

Mit diesen Erfolgen endete für den TSV Krofdorf-Gleiberg der Auftakt der 48. Pohlheimer Limes-Winterlaufserie, deren Fortsetzung am 18. Januar mit dem 15-Kilometer-Lauf folgt und ihren Höhepunkt am 8. Februar 2025 mit dem Halbmarathon erfährt.

Heraus-forderung Jedermann-Zehnkampf

20 Jahre liegen zwischen den Bildern:

2004: Guido Kratschmer gratuliert Marion Powilleit von der LG Wettenberg

2024: Merle, Michelle, Christina und Julia beim 30. Jedermannzehnkampf in Bad Nauheim

2004 bestritt Marion Powilleit ihren ersten Zehnkampf in Bad Nauheim. Sie belegte bei der U18 sogar den ersten Platz. Die Siegerehrung nahm kein geringerer als Guido Kratschmer, der Ex-Weltrekordler im Zehnkampf vom USC Mainz vor. Genau 20 Jahre später nahmen Merle Haas zusammen mit Christina Berghoff und Michelle Rutz zusammen mit Julia Berghoff die gleiche Herausforderung an. Sie teilten sich die 10 Disziplinen, sodass jede Athletin sich 5 Übungen aussuchen konnte. Am Ende erreichte die Paarung Michelle/Julia einen achtbaren 8. Platz von 18 Paaren. Knapp dahinter die Paarung Christina/Merle.

Lehrgeld für Tom Gerstengarbe

Tom Gerstengarbe wollte sich bei den Deutschen U18-Meisterschaften am 6. und 7.7. auf die 400m konzentrieren. Seine Bestzeit von 48,78 sec ließ auf einen Platz im Vorderfeld, vielleicht sogar auf einen Medaillenplatz hoffen. Tom ging den Vorlauf beherzt an und kam mit weitem Abstand auf die Zielgerade. Um für den Endlauf Kraft zu sparen, nahm er auf den letzten 50m das Tempo deutlich raus. Mit Erschrecken musste er feststellen, dass ein Läufer, mit dem er nicht gerechnet hatte, ihn auf der Ziellinie abfing und sich als Erster direkt in den A-Endlauf qualifizieren konnte. Für Tom blieb mit seiner Zeit von 51,21 sec nur eine Teilnahme im B-Endlauf. Als Trostpflaster für diesen taktischen Fehler rannte Tom am Folgetag im B-Endlauf mit 48,82 sec persönliche Bestzeit und siegte hier mit deutlichem Vorsprung.